
Mit den beiden Siegen gegen den UHC Limmattal (11:6) und gegen die Hornets Moosseedorf (7:6) haben sich die Fricktaler mit dem Beginn der Rückrunde vorzeitig vom Tabellenende verabschiedet.
Lars Tillner
FRICK. Wer hätte das gedacht! Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen und einem mickrigen Kontostand von lediglich fünf Punkten gewannen die Fricktaler zu Beginn der zweiten Saisonhälfte gleich zwei Mal hintereinander und verliehen so ihren Ambitionen, auch in der nächsten Saison in der zweiten Liga mitmischen zu können, Nachdruck. Die rote Laterne konnte damit an Langenthal abgegeben werden.
Die beiden Siege gegen Limmattal und Moosseedorf sind keineswegs das Resultat glückhafter Zufälle gewesen. Vielmehr trug das intensiv geführte Wintertraining, die solide Mannschaftsarbeit und die Erkenntnis, dass mit Wille, Leidenschaft und Zusammenhalt auch vermeintlich bessere Gegner zu schlagen sind, zum jetzigen Erfolg bei. Es schien, als ob die Fricktaler nach den behäbigen Spielen in der ersten Saisonhälfte endlich ihre Hausaufgaben gemacht haben, fortan mit mehr Aggressivität zur Sache gingen und die neutrale Zone zu ihrem Territorium erklärten.
Es gilt nun, in den kommenden Partien nahtlos an diese Leistung anzuknüpfen und die Euphorie auf dem Weg zum Ligaerhalt – vor einem noch so unwahrscheinlich wie ein Schneesturm in den Tropen – mitzunehmen und aufrecht zu erhalten. Getreu dem Motto von Spielertrainer Andreas Lütold müssen auch im nächsten Spiel drei Punkte her. „Es ist Zeit, eine kleine Serie zu starten“.